Sozialisierung vs. Ausbildung

Welpen und erwachsene Hunde vom Tierschutz müssen lernen, sich in „unserer Welt“ stressfrei zu bewegen und wir können ihnen dabei helfen.

Wichtiger als Signale wie Sitz, Platz und Fuß ist es, den Hund fit zu machen für den Alltag und ihm einen entspannten Umgang mit Situationen, Lebewesen und Dingen beizubringen.
Ich sage in Einzelstunden gerne, dass der Hund lieber entspannt rumsteht, als nervös sitzt. 😉
Was nutzt es, wenn der Hund Signale befolgt, aber innerlich total aufgewühlt und unentspannt ist?
Ziel sollte sein, einen gelassenen Hund zu haben, statt einen folgsamen. Deshalb bitte zusätzlich zur Ausbildung großen Wert auf die Sozialisierung legen.

Unter Sozialisation versteht man den Prozess der Anpassung eines Individuums an seine Umwelt. Sozialisation findet lebenslang statt, aber es gibt eine sensible Phase in der Entwicklung des Welpen, wo er besonders aufnahmebereit ist (zwischen der 8.und 16.Lebenswoche).

Um seinem Hund soziale Kompetenzen und Sicherheit zu vermitteln, kommt es weniger auf Masse als auf Klasse an. Er sollte positive Erfahrungen sammeln und Situationen erfolgreich bewältigen können. Überforderung wäre genauso schlecht wie Unterforderung.

Dieses Video erklärt anschaulich, auf was man achten sollte: